Vorträge über das Organon der Heilkunst Zum Verständnis des § 73

Vorträge über das Organon der Heilkunst Zum Verständnis des § 73

Author: 
Leela D'Souza

Der § 72 führte in die akute Ausprägung von Krankheiten ein. Hahnemann widmet den ganzen § 73 dafür, diese näher zu erklären. Zuerst erklärt er die akute Verschlimmerung während einer chronischen Krankheit, und wie man sie in der Praxis wahrnimmt:

Was die acuten Krankheiten betrifft, so sind sie theils solche, die den einzelnen Menschen befallen auf Veranlassung von Schädlichkeiten, denen gerade dieser Mensch insbesondere ausgesetzt war. Ausschweifungen in Genüssen, oder ihre Entbehrung, physische heftige Eindrücke, Erkältungen, Erhitzungen, Strapazen, Verheben u.s.w., oder psychische Erregungen, Affecte u.s.w., sind Veranlassung solcher acuten Fieber, im Grunde aber sind es meist nur überhingehende Aufloderungen latenter Psora, welche von selbst wieder in ihren Schlummer-Zustand zurückkehrt, wenn die acuten Krankheiten nicht allzuheftig waren und bald beseitigt wurden ...

Jedes Arzneimittelbild enthält sonderbare akute "Krankheit nach ..."-Symptome und erregende Modalitäten. Die Symptome, die diesen erregenden Faktoren folgen, sind nicht wirkliche akute Krankheiten, sondern vorübergehende Ausbrüche der latenten Psora. Häufig normalisieren sie sich mit leichter Kost und Ruhe. Ein Akutmittel, verschrieben in solch einer Situation, ist ein hilfreiches Palliativum. Es sollte von einem korrekten konstitutionellen oder antimiasmatischen Mittel gefolgt werden [§ 221].

Ein Kind, zum Beispiel, entwickelt am Abend plötzlich ein hohes Fieber, als es kalter Luft ausgesetzt war. Das Akutmittel, welches verschrieben wird, ist Belladonna M1. Belladonna wirkt lindernd. Das Kind bekommt an diesem Abend wiederholt Fieber und Belladonna M 1 wird jedes Mal verordnet. Jetzt, ohne ein chronisches konstitutionelles Zwischenmittel, beginnt das Kind 1 Jahr später stattdessen Mittelohrentzündungen - chronische Otitis media mit Eiterfluss - zu entwickeln.

Was ist hier geschehen? Die Psora ist vom Primär- zum Sekundärausdruck fortgeschritten [hat sich vollständig entwickelt: § 223]. Das externe Miasma hat den psorischen Ausdruck modifiziert, und ein tieferes Organ beeinflusst (individuell für jeden Patienten). Diese Fortentwicklung der psorischen Krankheit kann auch wiederkehrenden emotionalen Kausalitäten folgen, die zu funktionellen oder psychosomatischen Krankheiten fortschreiten.

Die homöopathische Methodologie ist hier: Finden Sie das chronische oder antimiasmatische Mittel heraus, das den ersten wenigen Verschreibungen von Belladonna oder dem indizierten Akutmittel folgt, um es als Folgemittel zu verschreiben. Dies hält die Psora im Stadium des latenten - oder Primärausdrucks.

Die langfristige homöopathische Bewertung ist daher:
Wenn das ausgewählte chronische Mittel wirklich das Simillimum ist, gibt es kein weiteres Fortschreiten der miasmatischen Krankheit über vorübergehende Ausbrüche der latenten Psora oder der Primärpsora hinaus. Wenn dies während 2-3 Jahren der homöopathischen Behandlung von einfachen miasmatischen Fällen (meistens Kinder) nicht der Fall ist, dann haben wir Homöopathen nicht wirklich entsprechend der homöopathischen Methodologie behandelt, was zu Unterdrückung und Fortentwicklung der Krankheit gleich der modernen Medizin führte.

... - theils sind es solche, welche einige Menschen zugleich hie und dort (sporadisch) befallen, auf Veranlassung meteorischer oder tellurischer Einflüsse und Schädlichkeiten, wovon krankhaft erregt zu werden, nur einige Menschen, zu derselben Zeit, Empfänglichkeit besitzen; hieran gränzen jene, welche viele Menschen aus ähnlicher Ursache unter sehr ähnlichen Beschwerden epidemisch ergreifen, die dann gewöhnlich, wenn sie gedrängte Massen von Menschen überziehen, ansteckend (contagiös) zu werden pflegen. Da entstehen Fieber73, jedesmal von eigner Natur, und weil die Krankheitsfälle gleichen Ursprungs sind, so versetzen sie auch stets die daran Erkrankten in einen gleichartigen Krankheits- Proceß, welcher jedoch, sich selbst überlassen, in einem mäßigen Zeitraume, zu Tod oder Genesung sich entscheidet. Kriegsnoth, Ueberschwemmungen und Hungersnoth sind ihre nicht seltenen Veranlassungen und Erzeugerinnen - ...

Der wahre akute Krankheitsausdruck wird entweder sporadisch wahrgenommen (infektiöser Durchfall, akute Bindehautentzündung) oder epidemisch (Seuche, Cholera, Chikungunya-Fieber). In beiden Situationen, besonders in der zweiten, ist ein akutes Miasma involviert.

Die Lebenskraft entwickelt sporadisch Krankheiten, wenn diese für das Miasma, das der Schwächung durch die natürlichen Ursachen und durch schädliche Mittel folgt, anfällig ist. Unglücke wie Krieg, Flut, Hungersnot, parasitäre Verseuchungen, usw., wenn die Leute dazu gezwungen sind "dicht zusammengepfercht" zu leben, helfen, das akute Miasma leichter unter den Menschen zu verbreiten, was zu Epidemien führt, besonders zu jenen, die bekanntlich durch Tröpfcheninfektion oder Hautkontakt übertragen werden.

Erforderlich ist hier das akute Zwischenmittel, das indizierte akute Mittel basierend auf der akuten Gesamtheit der charakteristischen Symptome. Dies ist anders als bei der chronischen Gesamtheit. Sobald die akute Phase vorbei ist, lassen Sie das chronische konstitutionelle und/oder antimiasmatische Mittel folgen [§240].

Daher ist ein Patient mit einer homöopathischen Behandlung bei einem guten Homöopathen klar im Vorteil.
Erstens: Die chronische konstitutionelle Behandlung fungiert als Präventivmaßnahme, durch die die Lebenskraft ausreichend gestärkt wird, sodass sie nicht leicht den Epidemien oder sporadischen Krankheiten erliegt. Die frühe konstitutionelle Arzneimittelgabe, bevor akute miasmatische Symptome offensichtlich werden, können den Angriff abwehren. Wird sie später verschrieben, verstärkt sie das akute charakteristische Bild.

Ein Wort zur Vorsicht in Sachen zu dem Begriff "konstitutionelles Mittel" oder "Konstitutionsmittel". Es gibt keine eindeutige Definition dafür, was ein konstitutionelles Mittel ist. Ein individueller Fall kann 3-4 chronische Mittel benötigen, bevor das grundlegende konstitutionelle Mittel als prädominierendes Symptomenbild offensichtlich wird. Man kann versehentlich das Simillimum in einer chronischen Phase Konstitutionsmittel nennen. Deshalb ist es sicherer ein Mittel chronisches Mittel zu bezeichnen, wenn es über Jahre den chronischen Grundzustand abdeckt. Es wird auch wesentlich weniger Meinungsverschiedenheiten innerhalb der globalen homöopathischen Gemeinschaft geben.

Hier eine Qualitätskontrolle:
Wie häufig nehmen wir die Zeit und die Mühen in Kauf, das Phänomen der akuten Krankheit in der Praxis wahrzunehmen?
Ist das Auffinden des einen und einzigen "Simillimums" das Ende der Bemühungen um die Heilung? Was nehmen wir dann als Heilung in jedem individuellen Fall wahr?
Überprüfen wir das gewählte 'Simillimum' kritisch auf der Grundlage von Schichten/Ebenen/Heilungsrichtung? Was sind die Kriterien für Schichten/Ebenen/Richtung?
Haben wir im Laufe der Zeit die Befähigung zur Gesundheitswiederherstellung erlangt? Schätzen wir unser Fallmanagement und unsere Wahrnehmung von "Heilung" nach Herings Gesetzen und der miasmatischen Fortentwicklung richtig ein?

Es ist hart, sich diese Fragen zu stellen und noch schwerer sind sie zu beantworten, aber sie sind der einzige Weg, um sich seinem eigenen homöopathischen Niveau gegenüber konstruktiv kritisch gegenüberzustehen. So können wir damit beginnen, die Methodologie für uns und für die globale Homöopathie durch unser lebenslanges Streben zu verbessern.

Es war für mich schwer zu verdauen, als ich aus meiner persönlichen Erfahrung ersehen musste, wie einige meiner Fälle sich miasmatisch verschlechterten und sich andererseits anscheinend 'besserten', aber entgegen Herings Gesetz der Heilung (ja, beides kann gekoppelt beobachtet werden). Ich musste akzeptieren, dass, obwohl der Patient damit zufrieden war, dass ein besonderes Symptom verschwunden war, und er meine 'homöopathischen' Fertigkeiten lobte, ich den wahren Prinzipien der homöopathischen Heilung gemäß dem ersten Paragrafen bei meiner Arzneimittelwahl und der Reihe der Verschreibungen nicht gefolgt war. Ich musste dies akzeptieren, bis ich wirklich die homöopathische Methodologie verstanden und meine homöopathischen Fertigkeiten verbessert hatte. Harte Arbeit und das erneute Studium der Originalschriften von den Meistern Hahnemann, Kent, Hering, Boger, Bönninghausen, Caroll Dunham, H.C. Allen, J.F. Allen sind ein guter Ansatz, um für eine Grundlage in der Methodologie zu beginnen. Das Studieren endet nie ...

- theils sind es auf gleiche Art wiederkehrende, (daher unter einem hergebrachten Namen bekannte) eigenartige, acute Miasmen, die entweder den Menschen nur einmal im Leben befallen, wie die Menschenpocken, die Masern, der Keichhusten, das ehemalige glatte, hellrothe Scharlach-Fieber74 des Sydenham, die Mumps u.s.w., oder die oft auf ziemlich ähnliche Weise wiederkehrende, levantische Pest, das gelbe Fieber der Küstenländer, die ostindische Cholera u.s.w.

Hier definiert Hahnemann eine spezifischere Kategorie von akutem Miasma, das er 'feststehendes' oder 'gleichbleibendes' Miasma [§ 46] nennt und das durch einen traditionellen Namen wohl bekannt ist, da es einen feststehenden Verlauf von Symptomen besitzt und es normalerweise eine Personen nur einmal im Leben befällt. Siehe oben die Aufzählung.

Normalerweise entwickelt eine Person von Kindheit an mit der Zeit spezifische Antikörper gegen diese Miasmen (viral, bakteriell). Von diesen Miasmen ist nicht bekannt, dass sie zu unterschiedlichen Ausdrucksformen mutieren, außer unter den ungünstigsten Umständen. Gibt es eine Verbindung zwischen dem Aufkommen von Antibiotika während der letzten 50 Jahre - und dem übermäßigen Verschreiben von Antibiotika gegen jegliche Virusinfektion? Hat dies zu den feststehenden Miasmen beigetragen, die zu gefährlichen Mutationen mit unheilbaren Komplikationen wie die japanische Enzephalitis und die subakute sklerosierende Panenzephalitis (SSPE) mutieren, welche akuten feststehenden Miasmen wie z. B. den Masern folgen?

Fußnote 1  Der homöopathische Arzt, der nicht von den Vorurtheilen befangen ist, welche die gewöhnliche Schule ersann, (die einige, wenige Namen solcher Fieber festsetzte, außer denen die große Natur, so zu sagen, keine andern hervorbringen dürfe, damit sie bei ihrer Behandlung nach einem bestimmten Leisten verfahren könne,) erkennt die Namen: Kerker-, Gall-, Typhus-, Faul-, Nerven- oder Schleim-Fieber nicht an, sondern heilt sie, ohne ihnen bestimmte Namen zu geben, jedes nach seiner Eigenthümlichkeit.

In seiner ersten Fußnote zu den "Fiebern", erinnert uns Hahnemann daran, dass jeder 'allgemeine Name' eines Fiebers unwichtig ist, außer wenn damit ein deutliches Miasma identifiziert wird. Unser einziger Fokus bleibt, die Gesamtheit des Fiebers zu beobachten, seine homöopathischen Merkmale wahrzunehmen und das genaue Simillimum zu identifizieren. Nichts anderes leitet uns bei der Wahl des Arzneimittels. Die Diagnose des infizierenden Miasmas liefert nur das Wissen, das bei der Prognose und dem Management in der akuten Phase hilft.

Nach dem Jahre 1801 ward ein aus Westen gekommenes Purpur-Friesel (Roodvonk), mit dem Scharlachfieber von den Aerzten verwechselt, ungeachtet jenes ganz andere Zeichen als dieses hatte und jenes an Belladonna, dieses an Aconit sein Schutz- und Heilmittel fand, letzteres auch meist nur sporadisch, ersteres stets nur epidemisch erschien. In den letzten Jahren scheinen sich hie und da beide zu einem Ausschlagsfieber von eigner Art verbunden zu haben, gegen welches das eine wie das andere dieser beiden Heilmittel, einzeln nicht mehr genau homöopathisch passend gefunden wird.

In der Fußnote zum Scharlach identifiziert Hahnemann ein sporadisch ausbrechendes Fieber mit Symptomen von Purpura, die während einer Epidemie des Scharlachs zum Ausdruck kamen. Es entstand eine Kombination aus den beiden verschiedenen akuten Miasmen [komplizierte Krankheit § 40]; dieser gemischte Ausdruck benötigte verschiedene Mittel, eines für den Ausdruck eines jeden der beiden verschiedenen akuten Miasmen. Wirklich interessant! Und stellen Sie sich vor, dies haben die Ärzte zu jener Zeit"verdammt", aber Hahnemann nahm ganz klar zwei unterschiedliche Ausdrucksformen wahr, die zwei unterschiedliche Mittel in einem Patienten erforderten, je nachdem, welcher der vorherrschende Ausdruck von Symptomen während unterschiedlicher Phasen des Tages/der Woche war.

Ich schließe mit David Little, wie er Kents ähnliche klinische Erfahrungen von akuten Zwischenmitteln und konstitutionellen Mitteln zitiert:

Akutes Zwischenmittel in den Chronischen Krankheiten
http://www.simillimum.com/education/little-library/case-management/aicr/article.php

Akute Zwischenmittel werden während einer temporären Unterbrechung der chronischen Behandlung angewendet (Die Chronischen Krankheiten, Seite 163). Zum Beispiel schlägt Hahnemann vor: "Staphisagria: Aergerniß mit Indignation, tiefer innerer Kränkung (unter Fortwerfen dessen, was man eben in der Hand hielt)". Auch: "Ars.: Magen Verkältung mit Obst (durch riechen an Arsenik). Diese Mittel werden anhand der erregenden Ursache und den aktiven akuten Symptomen gewählt, so dass sie nicht die tieferen Schichten stören, die mit der Grundursache und der Konstitution in Verbindung stehen. Sie sind dafür geschaffen, absichtlich oberflächlich zu wirken, damit sie nicht mit der komplementären konstitutionellen Behandlung in Konflikt geraten. Das akute Zwischenmittel ist ein spezialisiertes Spezifikum, das sich um die Unterbrechung der chronischen Behandlung durch gelegentliche erregende Ursachen kümmert, die die Heilung verzögern würden. Viele moderne "Konstitutionalisten" glauben nicht an akute Mittel und sie sagen, dass sie unterdrücken. Sie sagen, dass sie der Lehre von James Kent folgen, aber ist es so, wie Kent die Beziehung zwischen akuten und chronischen Mitteln betrachtete? Siehe den Artikel mit dem Titel "Das Krankenexamen" (Teil IV) aus Kents "Prinzipien der Homöopathie".

"Es ist wichtig, dass man sich nicht verwirren lässt durch zwei Krankheitsbilder, die gleichzeitig im Körper sein können. So kann etwa ein chronisch Kranker an einer akuten Krankheit leiden, und der herbeigerufene Arzt kann denken, er müsse nun die Totalität der Symptome aufnehmen. Täte er das aber in einer akuten Krankheit, würde er akute und chronische Symptome vermischen, was ihn verwirren und nicht das rechte Mittel finden lassen würde. Die beiden Dinge müssen auseinander gehalten werden. Er muss jetzt nach der Gruppe von Symptomen, die das Bild der akuten Krankheit ausmachen, verschreiben.Die chronischen Symptome werden natürlich nicht zugegen sein, während das akute Miasma abläuft, weil dieses die chronischen Symptome unterdrückt oder suspendiert. Aber der eifrige Arzt, der diesen Zusammenhang nicht kennt, könnte fälschlich alle Symptome sammeln, die der Patient in seinem Leben hatte." [Quelle: "Prinzipien der Homöopathie, J.T. Kent,Barthel & Barthel Verlag, ISBN 3-88950-102-8]

Kent folgte wahrlich den Lehren des Organon. Er erinnert die Homöopathen korrekterweise daran, dass wenn eine heftige Krise die Lebenskraft verstimmt, sie die chronischen Symptome suspendiert, während die akute Krankheit ihren Lauf nimmt. Wenn Sie ein Mittel nach den chronischen Symptomen während einer akuten Krise verabreichen, dann läuft man Gefahr, dass man die Natur des Symptomenmusters ernsthaft stört. Viele unserer modernen konstitutionellen Homöopathen sind wie der eifrige Arzt, von dem Kent sprach. Sie vermischen all die Symptome der akuten Krankheiten, der chronischen Miasmen und der angeborenen Konstitution, sogar ohne dies zu realisieren, weil sie den Schichten keine Beachtung schenken und immer nach dem 'einen Mittel' forschen, das alles auf einmal abdeckt. Dies kann ein großer Fehler während einer starken Verschlimmerung eines chronischen Miasmas, einem akuten Schock oder einem Trauma, physischen Verletzungen und einem virulenten akuten Miasma sein. Die richtige Behandlung in einer richtigen Krise ist das akute Zwischenmittel.

Bibliographie:

1. Hahnemann, Samuel; Organon of Medicine
2. Hahnemann Samuel; Theory of Chronic Diseases
3. Allen, JH; The Chronic Miasms
4. Allen T.F; Boenninghausan's Therpeutic Pocket Book
5. Boger, CM; A Synoptic Key of the Materia Medica
6. Boger, CM: Studies in the Philosophy of Healing
7. Das, Ashok Kumar: Treatise on the Organon of Medicine
8. Dhawle, ML; ICR Symposium Voumes I,II,III
9. Kent, James T; Lectures on Homeopathic Philosophy
10. Dudgeon RE, Boericke William; Organon of Medicine by Samuel Hahnemann, Fifth and Sixth Edition Combined.
11. Vijayakar, Praful; The End of Miasumption of Miasms
12. Banerjea, SK: Miasmatic Diagnosis
13.  Little, David: Case Management available on www.simillimum.com
at http://www.simillimum.com/education/little-library/case-mana gement/aicr/article.php